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Computertomografie: erweiterte Diagnostik

Die Computertomografie (CT) kommt immer dann zum Einsatz, wenn andere Untersuchungstechniken wie Röntgen oder Ultraschall an ihre Grenzen stoßen. Denn mit dem CT lassen sich Körperregionen eines Tieres sichtbar machen, die mit anderen Techniken nur sehr schwer oder gar nicht beurteilt werden können.

In vielen unklaren Fällen kann auf diese Weise eine weiterführende Diagnostik eingeleitet werden, z.B. bei unklaren Lungenveränderungen, da die hervorragende Ortsauflösung auch kleinere Veränderungen – beispielsweise Lungentumoren – gut darstellt. Weitere Einsatzmöglichkeiten sind die Abklärung von Gelenk- und Knochenerkrankungen, unklare Lahmheiten, die Untersuchung von Wirbelsäulen- und Schädelerkrankungen (Frakturen, Fehlbildung usw.) der Nasenhöhlen, der Augenhöhle und des Innenohrs zur Abklärung von Tumoren, Abszessen, Blutungen und Entzündungen.

Auch für die genaue Untersuchung der Bauchhöhle sowie zur Gefäßdarstellung ist die Untersuchung mittels CT sehr gut geeignet.

Mit der schichtweisen Darstellung eines Organs kann die Erkrankung in vielen Fällen erst exakt lokalisiert werden und durch die dreidimensionale Darstellung ist es möglich, sich ein präzises Bild von einem Knochenbruch, einem Bandscheibenvorfall oder einem Tumor zu machen, um damit die weitere Behandlung besser planen zu können.

Für eine CT-Untersuchung wird eine kurze Sedation bzw. Betäubung des Patienten erforderlich.