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Digitales Röntgen

Eine Röntgenuntersuchung hilft zum einen bei der Diagnosestellung diverser Erkrankungen, zum anderen wird dieses Diagnostikum auch bei Zuchtuntersuchungen eingesetzt. Beim digitalen Röntgen sind qualitativ hochwertige Aufnahmen innerhalb weniger Sekunden verfügbar und können unmittelbar von jedem Arbeitsplatz und in jedem Behandlungsraum in unserer Klinik betrachtet werden. Die Röntgenuntersuchung ist ein schnelles Untersuchungsverfahren, das sich in vielen Gebieten sehr gut einsetzen lässt:

Am Bewegungsapparat lassen sich insbesondere knöcherne Veränderungen (z.B. Frakturen, Tumore, Entzündungen) darstellen. Ebenso dient das Röntgen zur Diagnose von Gelenkserkrankungen (z.B. Arthrosen). Nach operativen Frakturversorgungen werden beispielsweise der Operationserfolg und der Heilungsverlauf kontrolliert. In der Wirbelsäule lassen sich Veränderungen an den Wirbelkörpern aufdecken (Spondylosen, Fehlbildungen und „Keilwirbel“, Tumore, Arthrosen). Hinweise auf einen Bandscheibenvorfall können sich zwar ergeben, die Computertomographie stellt allerdings hier das Mittel der Wahl dar.

Im Brustkorb dient die Röntgenuntersuchung zur Darstellungen von Veränderungen in der Lunge (z.B. Tumore, Pneumonie, Thoraxergüsse) und des Herzens. Die Luftröhre und die Speiseröhre lassen sich ebenso beurteilen. Bei Autounfällen ist das Röntgen des Brustkorbes unverzichtbar.

Eine Röntgenuntersuchung des Bauchraums empfiehlt sich vor allem bei der Suche nach gastrointestinalen Fremdkörpern und bei Verdacht auf einen Darmverschluss: hier kommt oft das „Kontrastmittel- oder Passageröntgen“´zum Einsatz. Auch Größenveränderungen an der Milz und an der Leber lassen sich darstellen. Zur genaueren Untersuchung ist hier jedoch die Ultrasonographie besser geeignet.

Die meisten Röntgenuntersuchungen lassen sich am wachen Patienten anfertigen. In bestimmten Situationen ist jedoch eine Sedierung oder Narkose erforderlich, beispielsweise bei sehr unruhigen oder ängstlichen Patienten und bei lagerungs-bedingt auftretenden Schmerzen (z.B. bei Frakturen). Auch bei Röntgenaufnahmen in Positionen, in denen der Patient im Wachzustand nicht korrekt gelagert werden kann (z.B. Halswirbelsäule, Kopf) ist zumindest eine Sedierung erforderlich. Für Zuchtuntersuchungen (HD, ED) ist immer eine Vollnarkose vorgeschrieben. Für planbare Untersuchungen sollte Ihr Haustier daher ca. 12 Stunden kein Futter erhalten, also nüchtern sein.

Zu guter Letzt ermöglicht uns die digitale Technik Ihnen die angefertigten Röntgenaufnahmen direkt auf CD auszuhändigen oder die Bilder zur weiteren Behandlung an Ihren Haustierarzt zu versenden.